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letzte Änderung 30.11.2008

Der Spezialist für Lateinamerika und die Karibik

Belize Informationen

Beste Reisezeit

Klimatisch gehört Belize zu den wärmen zu tropischen Gebieten, die dem Einfluss des Nordostpassats unterliegen. Im Land ist es das ganze Jahr über schwülwarm, was aber wegen der vorherrschenden Winde aus der Karibik gut zu ertragen ist. Die tägliche Durchschnittstemperatur beträgt im Landesinnern durchschnittlich 26°C und es bleibt auch während der Nacht weitesgehend warm. Während der Regenzeit zwischen Juni und November sind auftretende Naturkatastrophen aufgrund tropischer Wirbelstürme jederzeit möglich. Die beste Reisezeit ist daher zwischen Dezember und April, da in diesen Monaten weniger Regen fällt und somit die klimatischen Bedingungen erträglicher sind.

Klima und Kleidung
Empfehlenswert sind leichte Baumwollsachen, aber auch eine Strickjacke für kühlere Abende oder Aufenthalt in klimatisierten Räumen. Für die Regenzeit empfiehlt sich ein leichter Regenschutz. Unbedingt feste Schuhe für Ruinenbesichtigungen und Pyramidenbesteigungen, sowie eine Kopfbedeckung und Sonnenbrille mitnehmen!

Einreise
Deutsche und Österreicher benötigen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate nach Rückreise gültig sein muss, Schweizer Bürger benötigen ein Visum.
Andere Staatsbürger müssen sich unbedingt bei ihrem Konsulat erkundigen.

Impfung und Gesundheit
Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Schutzimpfungen gegen Hepatitis A und Typhus nach Empfehlung reisemedeizinischer Beratungsstellen ist ratsam; fragen Sie Ihren Hausarzt.
Um Durchfall vorzubeugen, sollte man auf den Verzehr von ungeschältem Obst, Salaten, Eiswürfeln und Speisen auf den Märkten verzichten.

Wir übernehmen keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit dieses Abschnittes ! Der Besuch des Hausarztes oder noch besser eines Tropeninstituts wird  durch diese Hinweise nicht ersetzt. Besonders bei gesundheitlichen Problemen ist eine individuelle Beratung sehr wichtig!

Geld, Preisniveau
Währung: Belize-Dollar (BZ$) 1€ = ca. 2,7 Belize-Dollar (Stand: Dezember 2006). Verglichen mit dem Rest Mittelamerikas kann Belize recht teuer sein. (Einfache Mahlzeit: 3-7 USD - Restaurant mittler Kategorie: 7-10 USD)
US-Dollar kann man nahezu überall problemlos eintauschen, Reiseschecks in US-Dollar, britischen Pfund und kanadischen Dollar wechselt jede Bank. Mit anderen Währungen könnte es Schwierigkeiten geben. Man kann sein Geld aber auch ganz legal auf der Straße oder an Grenzübergängen tauschen (zu einem günstigeren als dem offiziellen Kurs). Belizische Geldautomaten akzeptieren keine ausländischen Karten. Dollarnoten werden in den meisten Geschäften direkt als Zahlungsmittel akzeptiert.
Feilschen ist zwar in Belize nicht üblich, aber wenn die Geschäfte schleppend laufen, ist es durchaus einen Versuch wert. Trinkgeld wird, wenn überhaupt, nur in den exklusiveren Restaurants, Bars und Clubs erwartet. 10% des Rechnungsbetrages sind üblich.

Zeit
Mitteleuropäische Zeit - 7 Stunden (- 8 Std. während der Sommerzeit)

Amtssprache
Englisch, (ca. 20 % der Bevölkerung spricht nur spanisch oder kreolisch)
 

Geschichte Belize

Mayas und karibische Indianer waren die ersten Einwohner von Belize. Es war Teil des großen Mayareiches, das sich über den Süden Mexikos, Guatemala, Teile von Honduras und El Salvador erstreckte. Obwohl sich die Geschichte der Maya über 4000 Jahre zurückverfolgen lässt, begann die klassische Periode der fortschrittlicheren Maya-Zivilisation erst um das 3. Jahrhundert n.Chr. herum und erreichte zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert seinen Höhepunkt. Im 14. Jahrhundert war die Maya-Kultur bereits im Niedergang begriffen. Bei der Ankunft der Spanier im 16. Jahrhundert waren bereits viele Maya-Städte verlassen.

In den Augen der Spanier war Belize ein rückständiges Land, das lediglich zur Gewinnung des Holzes zu gebrauchen war, das man zum Färben benötigte. Obwohl Belize den Spaniern 'gehörte', wurde das Land nicht von den Spaniern regiert. Während des 17. Jahrhunderts lockten das Fehlen einer effektiven Regierung und der Schutz, den das Riff bot, englische und schottische Piraten an. Als die Freibeuterei schließlich aus der Mode kam, wechselten viele Piraten zum Holzhandel über. Die belizische Bevölkerung fühlte sich von ihrer Tradition und Sympathie her bereits zu den Engländern hingezogen, als britische Streitkräfte 1798 die spanische Armada vor der Küste des St. George's Caye in die Flucht schlugen und das Land endgültig von der spanischen Herrschaft befreiten. Während 1862 die USA in ihren Bürgerkrieg verwickelt und daher nicht in der Lage waren, die Bedingungen der Monroe-Doktrin durchzusetzen, erklärte Großbritannien Belize zur Kolonie Britisch-Honduras.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Land wirtschaftlich so geschwächt, dass Rufe nach Unabhängigkeit laut wurden. Demokratische politische Parteien und Institutionen formierten sich, und im Jahre 1964 stimmte man schließlich einer eigenständigen Regierung zu. Die neue Regierung entschied sich 1970 für den Bau einer neuen Hauptstadt in Belmopan, nachdem der Hurrikan Hattie 1961 Belize City fast vollständig zerstört hatte. Seine endgültige Unabhängigkeit erlangte das Land, als Britisch-Honduras im September 1981 offiziell zu Belize erklärt wurde. Guatemala, das Gebietsansprüche an Belize hatte, drohte 1972 mit Krieg. Um Kampfhandlungen zu vermeiden und den Konflikt auf diplomatischer Ebene beizulegen, wurden britische Truppen in Belize stationiert. In den turbulenten Achtzigerjahren des 20. Jahrhunderts blieb Belize stabil und pro-amerikanisch, was hauptsächlich auf umfangreiche Aufbauhilfe der USA zurückzuführen war. 1992 erkannte die neue Regierung Guatemalas schließlich Belizes territoriale Unabhängigkeit an. Die britische Garnison wurde 1994 abgezogen. Belize selbst verfügt lediglich über eine kleine Armee von 550 Soldaten.

 

Sicherheit in Mexico, Belize und Guatemala
In der Provinz Chiapas, im Süden Mexikos, leben noch Zapatistas, eine Rebellengruppe, die mehr Rechte für die Nachfahren der Mayas fordern. Als Tourist bemerken Sie dies meist nur aufgrund der Plakate und der Kontrollposten entlang der Straßen. Mexikaner sind freundlich, aber bei diesen Straßenposten verhalten Sie sich am Besten ruhig.
Sicherheit Guatemala: In Guatemala herrscht noch ab und zu politische Unruhe, aber die Situation scheint ruhiger als früher zu sein. Aktuelle Informationen über sicheres Reisen in Mexiko, Guatemala und Belize finden Sie auf der Reiseinformations-Seite des auswärtigen Amtes.

Wo es Touristen gibt, gibt es auch Taschendiebe und andere Kriminelle, deshalb sollten Sie folgendes beachten:

- Wir empfehlen, keinen kostbaren Schmuck oder teure Armbanduhren zu tragen
- Verwahren Sie die Wertpapiere, die Sie benötigen (Reisepass, Ticket usw) im Hotelsafe
- Nutzen Sie unseren Dokumentenservice mehr Infos
- Gehen Sie nicht mit viel Bargeld oder einer großen Kamera wandern oder zum Strand.
- Lassen Sie Geld, Kamera oder Rucksack nicht herumliegen oder unbeaufsichtigt
- lassen Sie kein Gepäck sichtbar im Auto
- Auto immer abschließen
- Achten Sie bei öffentlichen Busreisen immer auf Ihr Gepäck